Gründungsphase
1982
Erwerb des Areals der historischen Insel Hombroich durch den Düsseldorfer Kunstsammler und Immobilienmakler Karl-Heinrich Müller; über den Zeitraum von 20 Jahren Zukauf weiterer Grundstücke. Umwidmung einer ehemaligen Scheune in einen Atelier- und Ausstellungsraum für Anatol Herzfeld. Restaurierung zweier Gebäude im historischen Park; Einrichtung von Ausstellungsräumen und Gästezimmern im Rosa Haus (1816) und Umnutzung des Kutscherhauses (1906) in Ateliers für Gotthard Graubner und Erwin Heerich.
1983/84
Erste Bauphase und Errichtung dreier Pavillons (Orangerie, Hohe Galerie, Graubner-Pavillon) für verschiedene Sammlungsgebiete.
1984 –1988
Zweite Bauphase auf hinzuerworbenen, an den Park grenzenden Grundstücken. Gestaltung einer Auenlandschaft durch den Garten- und Landschaftsarchitekten Bernhard Korte.
1985/86
Errichtung des Labyrinths. Bau der Cafeteria.
Museumseröffnung
1986
Eröffnung des Museums Insel Hombroich mit dem ersten Inselfestival.
1988
Weiterer Grunderwerb und Errichtung des Turms.
1992
Errichtung und Inbetriebnahme des Kassenhauses.
bis 1993
Bau des Zwölf-Räume-Hauses, der Schnecke und des Tadeusz-Pavillons.
1993
Gründung des Vereins zur Förderung des Kunst- und Kulturraumes Hombroich e. V., der musikalische und literarische Veranstaltungen durchführt.
Raketenstation
1994
Erwerb der ehemaligen NATO-Raketenstation Hombroich. Einzug des Internationalen Instituts für Biophysik (IIB); Aufnahme von Lehrveranstaltungen und Summer Schools. Erste Gespräche mit Tadao Ando, Álvaro Siza und Raimund Abraham über Bauten auf der Raketenstation Hombroich und mit Eduardo Chillida über die Errichtung einer Skulptur. Das Projekt zur Umnutzung der Raketenstation Hombroich wird auf der Architektur-Biennale Venedig (Palazzo Vendramin) präsentiert.
ab 1994
Umwidmung der ehemaligen Bestandsbaracken und Raketenhallen zu Ateliers und Wohnräumen. Mit Michael Growe, Thomas Kling, Oliver Kruse, Ute Langanky, Katsuhito Nishikawa, Christoph Staude, Ulrich Moskopp und Georg Schmidt zieht die zweite Künstler:innengeneration ein.
1996
Gründung der Stiftung Insel Hombroich unter Beteiligung der Stadt, des Kreises Neuss und des Landes NRW.
1996 – 2001
Errichtung von Gebäuden und Skulpturen auf der Raketenstation Hombroich: One Man House (Oliver Kruse, Katsuhito Nishikawa), domus aurea (Dietmar Hofmann), Eingang / Ausgang (Heinz Baumüller), Kloster, Fontana-Pavillon, Wohnhaus, Archivgebäude (alle Erwin Heerich), Field Institute Hombroich (Katsuhito Nishikawa), Janustor und Transformator (Michael Growe).
2002/03
Errichtung der Drei Kapellen nach Entwürfen von Per Kirkeby auf dem Kirkeby-Feld.
2004
Fertigstellung und Eröffnung des Kunst- und Ausstellungshauses der Langen Foundation auf der Raketenstation Hombroich nach Plänen von Tadao Ando.
2005/06
Bau der Sammlung Kahmen auf dem Kirkeby-Feld nach Entwürfen von Per Kirkeby.
2006
Bau des Gartenlabyrinths auf der Raketenstation Hombroich nach Plänen von Katsuhito Nishikawa.
2007
5. November 2007, Tod Karl-Heinrich Müller.
2007 – 2009
Bau des Feld-Haus – Museum für Populäre Druckgrafik auf dem Kirkeby-Feld nach Entwürfen von Per Kirkeby.
2009
Eröffnung des Siza-Pavillons auf der Raketenstation Hombroich nach dem Entwurf von Álvaro Siza und Rudolf Finsterwalder.
2016
Eröffnung der Skulpturenhalle Neuss der Thomas Schütte-Stiftung zwischen Kirkeby-Feld und Raketenstation Hombroich nach dem Entwurf von Thomas Schütte.
2006 – 2018
Bau des Hauses für Musiker auf der Raketenstation Hombroich nach dem Entwurf von Raimund Abraham.
2020
Errichtung des Ein Stein Teehauses nach Plänen des Architekten Terunobu Fujimori auf der Raketenstation Hombroich.
2026
Beendigung der Sanierungsarbeiten sowie Wiedereinrichtung des Archiv- und Bibliotheksgebäudes.