Ich hatte damals ja schon die Vorstellung, ich will alles, was ich sammle, öffentlich machen.
Karl Heinrich Müller
Die Sammlungen der Stiftung Insel Hombroich haben ihren Ursprung in der Privatsammlung von Karl-Heinrich Müller. Der spätere Stiftungsgründer besaß bereits als Kind eine Vielzahl an Dias von Kunstwerken und seit den 1960er-Jahren erwarb er auf Reisen rund um den Globus Kunst- und Kulturobjekte aus unterschiedlichen Kulturen und Epochen. Wichtige Ansprechpartner:innen waren dabei Künstler wie Gotthard Graubner und Erwin Heerich oder die Kunsthistorikerin Kitty Kemr. Sie berieten ihn und begleiteten ihn auf seinen Reisen. Wichtige Ratgeber waren darüber hinaus die Galeristen Alfred Schmela aus Düsseldorf sowie Sami Tarica aus Paris.
Aus Müllers Leidenschaft und Neugier entstand so eine umfassende Kunst- und Objektsammlung aus internationalen Entstehungskontexten, die zum großen Teil in den begehbaren Skulpturen auf der Insel Hombroich dauerhaft präsentiert wird.
Schwerpunkte
Ein Kerngebiet der Sammlung sind die bildende Kunst und das Kunsthandwerk der europäischen Moderne: Hans Arp, Constantin Brancusi, Marcel Breuer, Alexander Calder, Paul Cézanne, Eduardo Chillida, Lovis Corinth, Jean Fautrier, Alberto Giacometti, Gotthard Graubner, Raymond Hains, Erwin Heerich, Anatol Herzfeld, Yves Klein, Gustav Klimt, Norbert Kricke, Oliver Kruse, Henri Matisse, Francis Picabia, Rembrandt, Medardo Rosso, Fritz Schwegler, Kurt Schwitters, Norbert Tadeusz, Bart van der Leck.
Einen weiteren Schwerpunkt bilden archäologische und ethnologische Objekte verschiedener Kulturen der Früh- bis Neuzeit: archäologische Sammlungen aus Ban-Chiang, Amlasch und Luristan, Khmer-Skulpturen, Figuren und Objekte aus der chinesischen Han- und Tan-Dynastie, chinesische Gläser aus dem 18. Jahrhundert, Objekte aus Australien und Ozeanien (Polynesien, Neuseeland), Afrika (Ghana, Guinea, Mali, Nigeria) sowie Mittel- und Südamerika, darunter Feder- und Textilarbeiten der Nazca-Kultur.
Einblicke in die Sammlung







