Ute Langanky

Ute Langanky: Kopfweide, Collage (Ausschnitt)
Ute Langanky: Kopfweide, Collage (Ausschnitt) © VG Bild-Kunst Bonn, 2026

Ute Langanky (*1957) bezog 1994 gemeinsam mit dem Dichter Thomas Kling auf Einladung von Karl-Heinrich Müller das Turm­ge­bäude auf der Rake­ten­sta­tion Hombroich. Sie ist freie Künst­lerin und arbeitet bis heute in ihrem hiesigen Atelier primär mit den Mitteln der Malerei und Foto­grafie sowie deren digitaler Bear­bei­tung. Im Zentrum stehen Fragen der Wahr­neh­mung zwischen Abstrak­tion, Abbild­lich­keit, Licht und Farbe. Für die Stiftung reali­sierte sie Ausstel­lungen und Veran­stal­tungen im Field Institute Hombroich, im Wachhaus und im Haus für Musiker. Seit dem Tod ihres Mannes 2005 betreut sie zudem ehren­amt­lich das Thomas Kling Archiv der Stiftung Insel Hombroich, das sie zuvor in den ehema­ligen Arbeits­räumen einrich­tete.

Langanky studierte 1976–84 an der Kunst­aka­demie Düssel­dorf bei Gerhard Richter und Alfonso Hüppi sowie parallel dazu Philo­so­phie (primär bei Walter Biemel) an der Univer­sität Düssel­dorf. Es folgten zahl­reiche Ausstel­lungen im In- und Ausland sowie die Publi­ka­tion von Künst­ler­bü­chern, zum Teil gemeinsam mit Thomas Kling. Von 2012 bis 2019 lehrte sie an der Univer­sität Koblenz.


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