
Ute Langanky (*1957) bezog 1994 gemeinsam mit dem Dichter Thomas Kling auf Einladung von Karl-Heinrich Müller das Turmgebäude auf der Raketenstation Hombroich. Sie ist freie Künstlerin und arbeitet bis heute in ihrem hiesigen Atelier primär mit den Mitteln der Malerei und Fotografie sowie deren digitaler Bearbeitung. Im Zentrum stehen Fragen der Wahrnehmung zwischen Abstraktion, Abbildlichkeit, Licht und Farbe. Für die Stiftung realisierte sie Ausstellungen und Veranstaltungen im Field Institute Hombroich, im Wachhaus und im Haus für Musiker. Seit dem Tod ihres Mannes 2005 betreut sie zudem ehrenamtlich das Thomas Kling Archiv der Stiftung Insel Hombroich, das sie zuvor in den ehemaligen Arbeitsräumen einrichtete.
Langanky studierte 1976–84 an der Kunstakademie Düsseldorf bei Gerhard Richter und Alfonso Hüppi sowie parallel dazu Philosophie (primär bei Walter Biemel) an der Universität Düsseldorf. Es folgten zahlreiche Ausstellungen im In- und Ausland sowie die Publikation von Künstlerbüchern, zum Teil gemeinsam mit Thomas Kling. Von 2012 bis 2019 lehrte sie an der Universität Koblenz.
Mehr Informationen unter utelanganky.com