
Dem 1960 in Warburg geborenen Michael Growe bot Karl-Heinrich Müller 1995 an, in einem der drei Hangars auf der Raketenstation Hombroich zu malen. Zur gleichen Zeit zog auch Georg Schmidt in diese Halle ein. Das besondere Augenmerk von Michael Growe liegt auf der Körperlichkeit von Malerei. Seine sockellosen Farbkörper erweitern sie in den realen Raum, werden manchmal gar zu Möbeln und adressieren regelmäßig die Fragen, was das Medium Malerei heute leisten kann. Seine Arbeiten sind bisweilen auch von feiner Ironie durchzogen. In Hombroich engagiert sich Michael Growe u. a. beim Gastkünstler:innen-Programm, bei der Organisation von Sammlungsausstellungen, initiierte die Wachhaus-Reihe und förderte über viele Jahre den Dialog mit der freien chinesischen Kunstszene.
Michael Growe studierte an der Kunstakademie Düsseldorf und hatte zahlreiche Ausstellungen in Europa und China sowie Lehraufträge an mehreren nationalen und internationalen Hochschulen, u. a. an der Kunstakademie der VR China in Beijing und Shanghai.
Weitere Informationen unter michaelgrowe.de