Christoph Staude

© Christoph Staude

Der vom Stifter Karl-Heinrich Müller auf die Rake­ten­sta­tion Hombroich einge­la­dene Komponist bezog als erster Ende 1994 eines der instand­ge­setzten Mili­tär­ge­bäude auf dem früheren NATO-Mili­tär­ge­lände. Hier gestal­tete er fortan engagiert mit eigenen Beiträgen und einge­la­denen Künstlern das musi­ka­li­sche Leben und begrün­dete 1997 die Reihe Hombroich : Neue Musik.

Staude wurde 1965 in München geboren und studierte von 1986 bis 1991 an der Musik­hoch­schule Frankfurt bei Rolf Riehm und Bernhard Kontarsky. Er erhielt u. a. Aufträge vom SWR Baden-Baden für die Donau­eschinger Musiktage, vom WDR Köln für die Wittener Tage für neue Kammer­musik sowie von der Landes­haupt­stadt München und der Baye­ri­schen Staats­oper für die Eröff­nungs­pre­miere der Münchener Biennale 2005 mit dem Musik­theater WIR nach Jewgenij Samjatin. Sein Werk wurde immer wieder ausge­zeichnet und ist bis heute sowohl in Hombroich als auch inter­na­tional und im Rundfunk vielfach zu hören.