
Der vom Stifter Karl-Heinrich Müller auf die Raketenstation Hombroich eingeladene Komponist bezog als erster Ende 1994 eines der instandgesetzten Militärgebäude auf dem früheren NATO-Militärgelände. Hier gestaltete er fortan engagiert mit eigenen Beiträgen und eingeladenen Künstlern das musikalische Leben und begründete 1997 die Reihe Hombroich : Neue Musik.
Staude wurde 1965 in München geboren und studierte von 1986 bis 1991 an der Musikhochschule Frankfurt bei Rolf Riehm und Bernhard Kontarsky. Er erhielt u. a. Aufträge vom SWR Baden-Baden für die Donaueschinger Musiktage, vom WDR Köln für die Wittener Tage für neue Kammermusik sowie von der Landeshauptstadt München und der Bayerischen Staatsoper für die Eröffnungspremiere der Münchener Biennale 2005 mit dem Musiktheater WIR nach Jewgenij Samjatin. Sein Werk wurde immer wieder ausgezeichnet und ist bis heute sowohl in Hombroich als auch international und im Rundfunk vielfach zu hören.