Museum Insel Hombroich

Auf Anregung des Gründers der Stiftung Insel Hombroich über­setzte der Bildhauer und Zeichner Erwin Heerich seine streng geome­tri­schen plas­ti­schen und zeich­ne­ri­schen Werke ins Archi­tek­to­ni­sche. Es entstanden zehn „begehbare Skulp­turen“ als Muse­ums­bauten für das Museum Insel Hombroich mit Außen­seiten aus nieder­län­di­schem Abbruch-Feld­brand­stein. Darüber hinaus gehören weitere Gebäude wie die histo­ri­schen ehema­ligen Domizile Kutscher­haus und Rosa Haus, das Anatol-Atelier, der Konzert- und Veran­stal­tungs­raum Scheune, die Kinder Insel Hombroich und die Soumagne-Klause zu den Bauten im Museum Insel Hombroich.

Kirkeby-Feld

Der Weg zur Rake­ten­sta­tion führt vom Museum Insel Hombroich über eine große Streu­obst­wiese, entlang an großen Steinen von Anatol über Bahn­schienen in einen Bereich mit insgesamt fünf Back­stein­bauten, die zwischen 2002 und 2009 nach Entwürfen des dänischen Künstlers Per Kirkeby errichtet wurden: das Feld-Haus – Museum für Populäre Druck­grafik, die Sammlung Kahmen und schließ­lich die Drei Kapellen. An dieses soge­nannte Kirkeby-Feld schließt sich die Skulp­tu­ren­halle Neuss an, gefolgt von der Langen Foun­da­tion, die den Auftakt zum weit­läu­figen Areal der Rake­ten­sta­tion bildet.

Raketenstation

Die ehemalige NATO-Rake­ten­sta­tion erwarb Karl-Heinrich Müller 1994, um sie komple­mentär zu Museum Insel Hombroich zu nutzen. An ihrer Umge­stal­tung und Neube­bauung betei­ligten sich die Künstler und Archi­tekten Raimund Abraham, Erwin Heerich, Dietmar Hofmann, Oliver Kruse, Katsuhito Nishikawa, Claudio Silvestrin und Álvaro Siza; der Architekt Tadao Ando reali­sierte das Gebäude der Langen Foun­da­tion.