Ursula Kruse-Wormser

© Foto: Arne Birken­stock

Die 1942 geborene Malerin und Bild­hauerin ist als Lebens­ge­fährtin Karl-Heinrich Müllers untrennbar mit dem Werden und der Gestal­tung Hombroichs verbunden. Von der ersten Begehung der Auen­land­schaft über die Ausge­stal­tung zur Nach­wir­kung brachte sich Kruse-Wormser in den visio­nären, sammelnden, konzi­pie­renden Entste­hungs­pro­zess der Insel auf viel­fäl­tige Weise ein: In ihrem Atelier auf der Rake­ten­sta­tion entstanden Gemälde und Skulp­turen, als legendäre Gast­ge­berin und Initia­torin der insel­prä­genden Gast­lich­keit schuf sie Table-Scapes und Geschmacks­er­leb­nisse.

Als Erbin einer renom­mierten und heute noch betrie­benen Nürn­berger Kunst- und Teppich­hand­lung schulte sie ihren Blick und ihre Kenne­rin­nen­schaft für ästhe­ti­sche Dinge. Als Muse, Ideen­ge­berin und sogar bildlich ist sie fest mit dem Werk einzelner Künstler der Insel Hombroich verbunden (wie etwa durch Anatols Rotes Porträt, 1984). Ihre eigenen Erin­ne­rungen an die von der frühen Gemein­schaft gelebten Entwick­lung und Ausge­stal­tung der Insel Hombroich hat sie als Geschich­ten­samm­lerin, Beob­ach­terin und Autorin in ihrem Buch Uns. Wege zur Insel fest­ge­halten.