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Wachhaus #9: Rabea Chatha

07. Juli – 25. August 2024
Serien:
Wachhaus, Raketenstation

bild­rand­dia­loge (anonymer schrift­wechsel)
Mo–So 10–18 Uhr
Rabea Chatha beschäf­tigt sich in ihrer künst­le­ri­schen Arbeit mit der Unter­su­chung eigener und gemein­samer Erin­ne­rungen und Erfah­rungen. Zentral ist dabei nicht nur die Einladung von Betrach­tenden zur gemein­samen Bear­bei­tung dieser Studien, sondern auch die häufig kolla­bo­ra­tive Arbeit mit anderen Künstler:innen zur Befragung der sich daraus entwi­ckelnden Dynamiken. Im Wachhaus auf der Rake­ten­sta­tion reali­siert sie eine Arbeit, bei der ein in Morse Licht­zei­chen über­setzter Text auf LED-Panels erscheint und die Fenster ebenso zu Schrift­trä­gern werden.

Sie studiert seit 2021 an der Kunst­aka­demie Düssel­dorf bei Dominique Gonzalez-Foerster.

„bild­rand­dia­loge (anonymer schrift­wechsel)” ist eine Reihe stiller Text­frag­mente; Licht, das nach außen dringt; eine leise Ahnung, dass hier eine Geschichte erzählt wird.
Indem wir unser eigenes Selbst erkennen, etablieren wir ein Zentrum, von dem aus wir versuchen, andere zu verstehen. Um das Andere und die anderen zu begreifen, müssen wir mit dem Anker des Selbst beginnen. In diesem Sinne resoniert der Name des Raums, Wachhaus, tief im Inneren.
Das Selbst lernt, ihre eigene Sprache zu über­setzen, in ständiger Wieder­ho­lung passiert ein Über­set­zungs­pro­zess durch Inter­ak­tion, der niemals voll­ständig ist.“