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Wachhaus #8: Camilla Angolini

05. Mai – 30. Juni 2024
Serien:
Wachhaus, Raketenstation

out of sight, out of mind
Mo–So 10–18 Uhr
Die Stiftung Insel Hombroich lädt am Sonntag, 5. Mai, herzlich zur Eröffnung der Ausstel­lung „Wachhaus #08 Camilla Angolini: out of sight, out of mind“ auf der Rake­ten­sta­tion Hombroich ein. Roland Nach­ti­gäller, Geschäfts­führer der Stiftung, wird in Anwe­sen­heit der Künst­lerin eine kleine Einfüh­rung geben.

Im Frühjahr letzten Jahres startete die Stiftung Insel Hombroich eine Koope­ra­tion mit der Kunst­aka­demie Düssel­dorf. In deren Rahmen sind Studie­rende der Akademie alle zwei Monate einge­laden, eine Arbeit im Wachhaus der Rake­ten­sta­tion Hombroich zu reali­sieren. Die nächste Ausstel­lung macht am 5. Mai Camilla Angolini.

Camilla Angolini versieht für ihre Instal­la­tion die Fenster des Wach­hauses mit schweren, roten Samt­vor­hängen und verschließt die Tür mit einem über­großen Metall­schloss. So bleibt der Innenraum des markanten Gebäudes am Eingang der Rake­ten­sta­tion für Betrach­tende nicht nur unzu­gäng­lich, sondern verborgen und geheim­nis­voll. Angolini, die sich in ihrer Arbeit stets mit subjek­tivem und kollek­tivem Gedächtnis befasst, verwan­delt das Wachhaus in einen meta­pho­ri­schen Raum unzu­gäng­li­cher Erin­ne­rungen und Symbol sozialer Amnesie. Ihr Interesse steht auch im Kontext des geschichts­trächtigen Areals der Rake­ten­sta­tion und dessen Umnutzung. Camilla Angolini studiert seit 2020 an der Kunst­aka­demie Düssel­dorf in der Klasse von Peter Piller.

Die Wachhaus-Ausstel­lungs­reihe ist eine Koope­ra­tion mit der Kunst­aka­demie Düssel­dorf, in deren Rahmen Studie­rende im zwei­mo­na­tigen Rhythmus jeweils eine neue Instal­la­tion vor Ort reali­sieren. Nach einem Zyklus von sechs Präsen­ta­tionen wird ein Beitrag im Folge­jahre im Rahmen einer Preis­ver­lei­hung ausge­zeichnet.