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Wachhaus #7: Tom Seidel

03. März – 28. April 2024
Serien:
Wachhaus, Raketenstation

lingering traces
Eröffnung am 1. März, 16 Uhr
Mo–So 10–18 Uhr
Im Frühjahr diesen Jahres startete die Stiftung Insel Hombroich eine Koope­ra­tion mit der Kunst­aka­demie Düssel­dorf. In deren Rahmen sind Studie­rende der Akademie alle zwei Monate einge­laden, eine Arbeit im Wachhaus der Rake­ten­sta­tion Hombroich zu reali­sieren. Die nächste Ausstel­lung macht am 3. März Tom Seidel. Er studiert seit 2022 an der Kunst­aka­demie und ist seit letztem Jahr in der Klasse von Prof. Martin Gostner.

Im Rahmen seiner Ausstel­lung im Wachhaus auf der Rake­ten­sta­tion Hombroich zeigt Tom Seidel die Arbeit „lingering traces“. Die Instal­la­tion setzt sich aus mehreren Stahl­stangen zusammen, die jeweils indi­vi­duell verbogen sind und die Fassung für mehrere Linsen bilden. Die Linsen verfügen über verschie­dene Krüm­mungen, wodurch sie alle aus unter­schied­li­chen Abständen betrachtet werden müssen, um durch diese hindurch etwas erkennen zu können.

Einen zentralen Teil der Instal­la­tion bildet eine Zeichnung, welche motivisch entfernt auf die Stangen und Linsen verweist. Unklar bleibt, ob die Zeichnung durch die Linsen betrachtet werden soll oder ob die Linsen selber als Beob­ach­tende fungieren.

Seidel greift somit in seiner Arbeit die ursprüng­liche Funktion des Wach­hauses wieder auf. Offen bleibt dabei die Frage: „Wer beob­achtet und wer wird beob­achtet?“.