Wachhaus #21: Frieda Hünsch

Im Keller ist es so hoch wie tief auf dem Dach
Eröffnung: 4. Juli 2026, 16 Uhr
Mo–So 10–18 Uhr
Frieda Hünsch realisiert im Wachhaus auf der Raketenstation die Installation „Im Keller ist es so hoch wie tief auf dem Dach“. Sie besteht aus zwei Spiegeln, die auf dem Boden und unter der Decke angebracht und durch eine Leiter dazwischen sowohl konstruktiv als auch optisch miteinander verbunden sind. Es wird ein unsichtbarer Raum angedeutet, der sich dem direkten Zugang entzieht. Die Leiter fungiert dabei als Verbindungselement zwischen sichtbarer Realität und spekulativer Tiefe. Bei der Arbeit begegnen die Betrachtenden der Installation wie einem Modell: Der Raum dehnt sich scheinbar unendlich in die Tiefe und die Höhe aus. Die Grenzen werden in einen imaginären nicht erreichbaren Zwischenraum transformiert. Das Wachhaus ist leer.
Frieda Hünsch studierte Architektur in Münster und Krakau. Seit 2024 ist sie in der Klasse Baukunst an der Kunstakademie Düsseldorf bei Prof.in Inge Vinck und Prof. Thomas Kröger und seit 2026 Gast in der Klasse Bühnenbild von Prof.in Lena Newton.