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Wachhaus #21: Frieda Hünsch

04. Juli – 30. August 2026
Serien:
Wachhaus, Raketenstation

Im Keller ist es so hoch wie tief auf dem Dach
Eröffnung: 4. Juli 2026, 16 Uhr
Mo–So 10–18 Uhr

 

Frieda Hünsch reali­siert im Wachhaus auf der Rake­ten­sta­tion die Instal­la­tion „Im Keller ist es so hoch wie tief auf dem Dach“. Sie besteht aus zwei Spiegeln, die auf dem Boden und unter der Decke ange­bracht und durch eine Leiter dazwi­schen sowohl konstruktiv als auch optisch mitein­ander verbunden sind. Es wird ein unsicht­barer Raum ange­deutet, der sich dem direkten Zugang entzieht. Die Leiter fungiert dabei als Verbin­dungs­ele­ment zwischen sicht­barer Realität und speku­la­tiver Tiefe. Bei der Arbeit begegnen die Betrach­tenden der Instal­la­tion wie einem Modell: Der Raum dehnt sich scheinbar unendlich in die Tiefe und die Höhe aus. Die Grenzen werden in einen imagi­nären nicht erreich­baren Zwischen­raum trans­for­miert. Das Wachhaus ist leer.

Frieda Hünsch studierte Archi­tektur in Münster und Krakau. Seit 2024 ist sie in der Klasse Baukunst an der Kunst­aka­demie Düssel­dorf bei Prof.in Inge Vinck und Prof. Thomas Kröger und seit 2026 Gast in der Klasse Bühnen­bild von Prof.in Lena Newton.