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Wachhaus #17: Antonia Hermes

09. November – 28. Dezember 2025
Serien:
Wachhaus, Raketenstation

fuzzies
Eröffnung am 9. November, 14 Uhr
Mo–So 10–18 Uhr
Antonia Hermes beschäf­tigt sich in ihrer Instal­la­tion mit den Unschärfen von Ordnungen in Räumen, Objekten und Sprache. Dabei spielt sie mit den Lücken zwischen Bedeu­tungs­ge­bung und Benennung von Bekanntem und Unbe­kannten. Gefundene Objekte, wie beispiels­weise Auszüge aus einem Archiv­schrank der Kunst­aka­demie Düssel­dorf, werden zum Ausgangs­punkt für die Ausein­an­der­set­zung. Die bei der Schich­tung und Anein­an­der­rei­hung von Objekten entste­henden physi­schen und meta­pho­ri­schen Zwischen­räume machen Platz für neue Zusam­men­hänge und Erzähl­weisen. Der Titel der Ausstel­lung ist dem aus der Lingu­istik stam­menden Konzept des „fuzzy sets“ entlehnt: Es beruht auf der Theorie, dass sprach­liche Kate­go­rien graduell sind, also Übergänge statt klare Grenzen aufweisen.

Die Wachhaus-Ausstel­lungs­reihe ist eine Koope­ra­tion mit der Kunst­aka­demie Düssel­dorf, in deren Rahmen Studie­rende im zwei­mo­na­tigen Rhythmus jeweils eine neue Instal­la­tion vor Ort reali­sieren. Nach einem Zyklus von sechs Präsen­ta­tionen wird ein Beitrag im Folge­jahre im Rahmen einer Preis­ver­lei­hung ausge­zeichnet.