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Klasse Gesellschaft 2

05. September – 07. September 2025
Serien:
Drei Kapellen, Kirkeby-Feld

Klasse Gesell­schaft 2
Die Projekt­reihe Klas­sen­ge­sell­schaften geht auf eine Initia­tive des Künstlers Michael Growe mit Roland Nach­ti­gäller und dem Künstler Paul Schwer als externem Berater zurück. Den Rahmen bildet die tem­po­räre Nutzung der Drei Kapellen im Kirkeby-Feld mit einer kurzen, von Künst­le­rinnen und Künstlern getra­genen Pop-Up-Ausstel­lung parallel zur DC Open in Düssel­dorf und Köln.

Kolla­bo­ra­tives Arbeiten und die beson­deren Bezie­hungen der jeweils Betei­ligten bilden die Basis des Projekts. Für die erste Ausgabe kamen Künst­le­rinnen und Künstler zusammen, die zu teilweise ganz unter­schied­li­chen Zeiten und ohne sich zwangs­läufig kennen­ge­lernt zu haben in der Klasse von Erwin Heerich an der Kunst­aka­demie Düssel­dorf studierten.

2025 finden für Klasse Gesell­schaft 2 insgesamt fünf bildende Künst­le­rinnen und Künstler sowie ein Musik­ensemble zusammen, die über Empfeh­lungen und gegen­sei­tige Wert­schät­zung ein indi­vi­du­elles, tempo­räres Bezie­hungs­ge­flecht reprä­sen­tieren. Manche kennen sich lang­jährig, andere begegnen sich zum ersten Mal, alle aber sind auf unter­schied­liche Weise mitein­ander verbunden, arbeiten und leben auch teilweise für eine Woche gemeinsam in Hombroich.

Diese Art von Gruppen­pro­zessen, ob real oder virtuell, sind die verbin­dende Idee für das Ausstel­lungs­format. Auch inhalt­lich mani­fes­tiert sich die zusam­men­ge­kom­mene Gesell­schaft der Betei­ligten in einem koopera­tiven und vor Ort kollek­tiven Arbeiten mit Geweben, Textilien, Verspan­nungen und Verknüp­fungen im Raum.

Einge­laden wurden:

  • Asasello Quartett (RU, DE, PL, FI)
  • Gili Avissar (IL)
  • Martin Mele (DE/AR)
  • Laura Põld (EST/A)
  • Alke Reeh (DE)
  • Heike Weber (DE)
  • sowie: Hildegard Heerich (DE, 1928–2023)

Parallel dazu ist die Kirkeby-Kapelle 2 mit Werken von Ursula Schulz-Dornburg, einem Beitrag von Lawrence Weiner und der Video­in­stal­la­tion Three Windows von Nicolas Humbert und Werner Penzel geöffnet.