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Hombroich : Poesie

06. November – 08. November 2026
Serien:
Raketenstation Hombroich

Geht zu weit, wer gerade jetzt mal eben wieder, „es ist wohl so“ mitredet? Unter dem Stotter-Motto Jetzt ist es wohl mal eben gerade wieder so weit lädt Hombroich : Poesie vom 6. bis 8. November 2026 zu drei Tagen der Literatur und ihren ausge­spro­chen möglichen Unter­re­dungen.

Den Auftakt am Frei­tag­abend gestalten Ursula Krechel und Ingo Schulze. Am Samstag sprechen Theresia Prammer und Paul Jandl über Pier Paolo Pasolini und die Politik der Literatur. Es folgen Eric Erhardt und Greta Pichler, Kerstin Preiwuß und Frank Witzel sowie Ulf Stol­ter­foht und Dietmar Dath. Die unter­schied­li­chen Stimmen, Schreib­weisen und Denk­be­we­gungen sollen nicht zu einem gemein­samen Thema aufwiegen müssen, sondern ein unun­ter­re­dendes Gespräch eröffnen.

Am Sonn­tag­vor­mittag führt eine offene Gesprächs­runde unter dem Titel Was jetzt ist. Nach Thomas Schestag das Wochen­ende weiter. Sie gilt dem im August verstor­benen Lite­ra­tur­phi­lo­so­phen und Autor Thomas Schestag, seinem Denken und inneren Sprechen – auch mit Bezug nach Hombroich: Wer am Weg baut, hat viele Nachbarn, das hat – stets beredt – Goethe gewusst. Und dass es besser ist, nichts zu schreiben, als nicht zu schreiben.

Denn viel­leicht ist es gerade das Eigen­tüm­lichste der Sprache und Poesie, ihr So und So, und dass sie quasi einfach nie schon immer so weit gewesen sein will, weiß keine und keiner, niemand. Und jetzt ist es dann aber bald gleich so weit.

Der Eintritt zur Veran­stal­tung ist kostenlos und erfordert kein Ticket. Bitte beachten Sie jedoch, dass die jeweilige Platzzahl begrenzt ist. Das voll­stän­dige Programm finden Sie hier.