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Gleichklang in Autonomie — Hildegard und Erwin Heerich

19. Mai 202423. Februar 2025
Serien:
Siza-Pavillon, Raketenstation

Gleich­klang in Autonomie — Hildegard und Erwin Heerich
Eröffnung: 18. Mai 2024, 19 Uhr
Weit­ge­hend unbe­achtet von der Öffent­lich­keit entwi­ckelte Hildegard Heerich (1928 – 2023) an der Seite ihres Mannes, des Künstlers und Akade­mie­pro­fes­sors Erwin Heerich (1922 – 2004), ein eigen­stän­diges künst­le­ri­sches Werk, das bis heute noch zu entdecken ist. Ausgehend von frühen Kolla­bo­ra­tionen, in deren Rahmen sie Zeich­nungen Erwin Heerichs in eigen­wil­lige Stoff­bilder über­setzte, eman­zi­pierte sie sich mit ihren abstrakten Textil­col­lagen zunehmend von ihm und fand zu einer eigenen, selbst­be­wussten Bild­sprache. Beiden ist jedoch zu eigen, dass sie in ihrem Schaffen und Erleben zwischen Figu­ra­tion, Abstrak­tion und archi­tek­to­ni­schen Bezügen stets einen fein austa­rierten Raum offen­hielten, in dem sich das Sehen immer wieder neu ausrichten kann. Basierend auf zwei bedeu­tenden Schen­kungen an die Stiftung Insel Hombroich aus der Berliner Sammlung Onnasch und dem Düssel­dorfer Fami­li­en­erbe präsen­tiert diese Ausstel­lung erstmals einen Dialog zwischen den Werken von Hildegard und Erwin Heerich im Kontext der immensen Hombroi­cher Nach­lass­be­stände.