Offenes Gastatelier: Bärbel Möllmann

Im August und September 2025 begrüßt die Stiftung Insel Hombroich auf Einladung von Ute Langanky die Künstlerin Bärbel Möllmann auf der Raketenstation. Am Sonntag, den 21. September öffnet sie die Türen des Gastateliers, um Einblicke in ihr Arbeiten zu geben.
Während ihrer Residenz beschäftigt Möllmann sich mit dem natürlichen Tageslicht, das im Laufe des Tages entsteht und wieder vergeht. Die entstandenen Werke sind nicht primär auf Beständigkeit oder Archivierung ausgelegt, sondern können – ganz wie das Thema des Atelieraufenthalts Das Ephemere – verflüchtigen. Was bleibt, ist eine Erfahrung, eine Erinnerung oder gegebenenfalls ein Artefakt des stattgefundenen Prozesses.
Seit 1996 arbeitet Bärbel Möllmann mit der Lochkamera bzw. der Camera obscura. In den vergangenen Jahren hat sie Räume in begehbare Camerae obscurae umgewandelt und die entstehenden Projektionen fotografisch festgehalten. Beim Bau einer Camera obscura geht es der Künstlerin nicht um den Effekt der Camera obscura, sondern um die Sensibilisierung der Wahrnehmung: das Verhältnis von Innen- und Außenraum, die Umkehrung des Raumes sowie die Reflexion von Raum und Zeit. Das entstehende Bild ist das Endprodukt – eine Verschmelzung von Innen- und Außenwelt.
Für die Abendveranstaltung Nachtansichten ab 19 Uhr ist eine Anmeldung erforderlich. Für den Besuch des Offenen Gastateliers zwischen 12 und 17 Uhr ist keine Anmeldung erforderlich.