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Buchvorstellung: Resistance, Flood, Fire, Resistance

09. November 2025
Räume für Fotografie, Siza-Pavillon, Raketenstation

Beate Gütschow geht mit ihrem foto­gra­fi­schen Tagebuch an die Quelle der rhei­ni­schen Ener­gie­pro­duk­tion und doku­men­tiert teil­neh­mend den Wider­stand am Tagebau. So entstand in der Ausstel­lung Energie Andreas Gefeller und Beate Gütschow ein unge­wöhn­li­cher Dialog zeit­ge­nös­si­scher Foto­grafie. Zum Abschluss der Ausstel­lung ihrer Werke in den Räumen für Foto­grafie präsen­tiert Beate Gütschow im Gespräch mit Roland Nach­ti­gäller (Geschäfts­führer der Stiftung Insel Hombroich) ihr neues Buch Resis­tance, Flood, Fire, Resis­tance.

Menschen am Abgrund, entvöl­kerte Gegenden, verwüs­tete Dörfer – bei Beate Gütschows Fotos wird erst auf den zweiten Blick deutlich, dass sie Protest­ver­an­stal­tungen, Wieder­auf­bau­ar­beiten nach einer Flut­ka­ta­strophe oder die Folgen von Wald­bränden in Ort- und Land­schaften zeigen: dysto­pi­sche Ereig­nisse, die in jüngster Zeit statt­ge­funden haben, und zwar in Mittel­eu­ropa. Erst Wochen nach den Ereig­nissen kommt Beate Gütschow an die betrof­fenen Orte. In foto­gra­fi­schen Lang­zeit­stu­dien entwi­ckelt sie Gegen­bilder zu den üblichen Kata­stro­phen­dar­stel­lungen. Es sind stillere Bilder, die einen emotio­nalen und analy­ti­schen Zugang ermög­li­chen. Gleich­zeitig ist Gütschow Teil der Klima­ge­rech­tig­keits­be­we­gung. Hier doku­men­tiert sie teil­neh­mend und aufzeich­nend Aktionen, Beset­zungen und Demons­tra­tionen: eine Innen­per­spek­tive, bei der die Foto­gra­fien mit tage­buch­ar­tigen Aufzeich­nungen eine Bild-Text-Kompo­si­tion bilden.