Lichtstrom

Ute Langanky, 18. Februar 2026
Manu­skript von Thomas Kling © Stiftung Insel Hombroich
Foto­grafie von Ute Langanky © VG Bild-Kunst Bonn, 2026


licht­strom          für Ute Langanky

geden­geltes. versprengtes,
hinver­sprengtes licht. schnabel­-
der­-sense, der zuhackt, ruht; zuhackt
und ruht: in richtung „lichtbild“.
sensn­schnabel, sensn­sprache aus
der stille. strom. licht­ver­spren­gung.
­-strom.

                           für Ute.      6. X. 1994
1 Tag „nach“ unserem
wände­-machn-­buch –
                           von Thomas



Gedicht von Thomas Kling, erstmals veröf­fent­licht aus dem privaten Archiv von Ute Langanky in der Mappe LICHTSTROM, Hombroich 2026


Ute Langankys Fotoserie entstand 1994 in einer histo­ri­schen Mühle am Vinsch­gauer Sonnen­berg in Südtirol. Gemeinsam mit dem Dichter Thomas Kling verbrachte sie auf einem nahe­ge­le­genen Berg­bauernhof zum zweiten Mal einen Arbeits­auf­ent­halt, nachdem im Jahr zuvor daraus die erste ge­meinsame Publi­ka­tion wände machn entstanden war. (Roland Nach­ti­gäller)