
Der 1965 in Nürnberg geborene Künstler ist seit den ersten Tagen mit der Insel Hombroich eng verbunden. Die Transformation der Raketenstation von einem aufgegebenen Militärgelände zu einem Ort des künstlerischen Experiments und der Produktion wurde maßgeblich von ihm mitgestaltet. Mehrere seiner plastischen Arbeiten finden sich in der Sammlung von Karl-Heinrich Müller, u. a. im Zwölf-Räume-Haus und im Park. Bauten wie das One Man House (mit Katsuhito Nishikawa) und die Kinder Insel Hombroich wie auch sein Atelier auf der Raketenstation prägen das Gelände. Er schlägt eine Brücke zwischen der Gründergeneration der Insel Hombroich und den gegenwärtig in Hombroich aktiven Künstler:innen.
Kruse studierte Bildende Kunst am Chelsea College of Art sowie Kunstgeschichte an der Royal Society of Arts in London, lernte 1987 bis 1991 bei Erwin Heerich und lehrt seit 2005 als Professor für Gestaltungslehre an der Peter Behrens School of Arts in Düsseldorf. Er stellte u. a. bei der Architektur Biennale, Venedig, im Omi International Arts in New York oder bei der Poznań Biennale in Polen aus. Oliver Kruse ist seit 1996 geborenes Mitglied und seit 15 Jahren Vorsitzender des Vorstands der Stiftung Insel Hombroich.
Weitere Informationen unter oliverkruse.de