Oliver Kruse

© Foto: Wolfgang Wesener

Der 1965 in Nürnberg geborene Künstler ist seit den ersten Tagen mit der Insel Hombroich eng verbunden. Die Trans­for­ma­tion der Rake­ten­sta­tion von einem aufge­ge­benen Mili­tär­ge­lände zu einem Ort des künst­le­ri­schen Expe­ri­ments und der Produk­tion wurde maßgeb­lich von ihm mitge­staltet. Mehrere seiner plas­ti­schen Arbeiten finden sich in der Sammlung von Karl-Heinrich Müller, u. a. im Zwölf-Räume-Haus und im Park. Bauten wie das One Man House (mit Katsuhito Nishikawa) und die Kinder Insel Hombroich wie auch sein Atelier auf der Rake­ten­sta­tion prägen das Gelände. Er schlägt eine Brücke zwischen der Grün­der­ge­nera­tion der Insel Hombroich und den gegen­wärtig in Hombroich aktiven Künstler:innen.

Kruse studierte Bildende Kunst am Chelsea College of Art sowie Kunst­ge­schichte an der Royal Society of Arts in London, lernte 1987 bis 1991 bei Erwin Heerich und lehrt seit 2005 als Professor für Gestal­tungs­lehre an der Peter Behrens School of Arts in Düssel­dorf. Er stellte u. a. bei der Archi­tektur Biennale, Venedig, im Omi Inter­na­tional Arts in New York oder bei der Poznań Biennale in Polen aus. Oliver Kruse ist seit 1996 geborenes Mitglied und seit 15 Jahren Vorsit­zender des Vorstands der Stiftung Insel Hombroich.

Weitere Infor­ma­tionen unter oliverkruse.de