Sammler

Karl-Heinrich Müller (1936 -2007)
Der Düsseldorfer Karl-Heinrich Müller sammelte früh Ektachrome von Kunstwerken und verfügte so schon Mitte der 50er Jahre über tausende Abbildungen von Werken des Mittelalters bis zur Neuzeit. Müller begann 1958 in Köln als Makler zu arbeiten. Sein Ein-Mann-Betrieb wuchs in den nächsten Jahrzehnten zu einer Firma mit etwa 450 Mitarbeitern und mehreren Büros in Deutschland und Europa. Sein finanzieller Erfolg ermöglichte es ihm, seine Kunstsammlung mit Originalwerken aus der Antike bis zur Neuzeit auszubauen. Mit dem Erlös aus dem Firmenverkauf baute er den Kulturraum Hombroich auf. 1982 erwarb Müller eine Villa aus dem frühen 19. Jahrhundert samt Park bei Neuss, wo er 1987 das Museum Insel Hombroich eröffnete. Durch Zukäufe angrenzender Grundstücke erweiterte Müller das Areal bis in die 1990er Jahre hinein auf 23 Hektar. 1994 erwarb er die benachbarte ehemalige NATO-Raketenstation Hombroich und gründete dort ein künstlerisches Zentrum für Literaten, Musiker, Bildhauer, Maler und Architekten aus der ganzen Welt. Den Fortbestand des einzigartigen Kulturraums Insel Hombroich im Dreieick zwischen Düsseldorf und Köln sicherte Müller 1997 mit der Gründung einer Stiftung. In die Stiftung Insel Hombroich brachte Müller seinen gesamten Kunstbesitz, die Gebäude, den Grundbesitz sowie seine Bibliothek und Manuskripten-Sammlung ein.

Karl-Heinrich Müller fand seine letzte Ruhe im Museum Insel Hombroich.
Interview im Domradio, 2006

Volker Kahmen, Dr. (1939)
Volker Kahmen führt das Literatur- und Kunstinstitut Hombroich im Rosa Haus, mitten im alten Park des Museum Insel Hombroich. In Jahrzehnten trug er eine außergewöhnliche Sammlung von Autographen berühmter Schriftsteller und Künstler vom 18. Jahrhundert bis zur Gegenwart zusammen, mit Handschriften von Karl Kraus, Peter Altenberg, Else Lasker-Schüler, Franz Kafka sowie Martin Buber, Werner Kraft, Scholem, Benjamin, Adorno und Paul Celan. Zudem verfügt er über eine Sammlung von Bildern, Zeichnungen, Skulpturen und Fotografien der klassischen Moderne und der Gegenwart, ausgestellt in der Sammlung Kahmen im Kirkeby-Feld. Volker Kahmen lebt im Rosa Haus auf dem Gelände des Museum Insel Hombroich. Im Kuratorium der Stiftung vertritt er den Bereich Wissenschaft.

 

Künstler der ersten Stunde

Gotthard Graubner, Prof. (1930 – 2013)
Von  1947 bis 1948 studierte Gotthard Graubner an der Hochschule für Bildende Künste in Berlin. 1948 wechselte er zur Dresdner Kunstakademie, wo er wiederholt exmatrikuliert wurde. 1954 verließ er die DDR und studierte von 1954 bis 1959 an der Kunstakademie Düsseldorf. Seit 1962 schuf er abstrakte Gemälde, in denen er sich mit dem Wirken und Wesen der Farbe auseinandersetzte.Seien Farbraumkörper machten ihn berühmt. Graubner konzipierte die Präsentation im Museum Insel Hombroich als Gesamtkunstwerk. Bis zu seinem Tod lebte und arbeitet er in seinem Atelierhaus in unmittelbarer Nachbarschaft zum Museum Insel Hombroich. 

Erwin Heerich, Prof. (1922 – 2004)
Schon als Gymnasiast studierte Erwin Heerich mit einem städtischen Stipendium als Gaststudent an der Kunstgewerbeschule Kassel und absolvierte eine Ausbildung in einer Töpferei in Hannoversch Münden. Von 1945 bis 1950 studierte er an der Kunstakademie Düsseldorf in der Bildhauerklasse von Ewald Mataré. Von 1950 bis 1954 nutzte er dort gemeinsam mit Joseph Beuys das Meisterschüleratelier. 1969 wurde er an die Kunstakademie in Düsseldorf berufen und war dort Professor bis seiner Emeritierung 1988. Ab 1959 schuf Heerich Kartonplastiken, Zeichnungen, Drucke und Grafiken, in denen er sich mit isometrischen Gesetzmäßigkeiten beschäftigte. 1968 war Erwin Heerich mit 10 Kartonplastiken auf der Documenta 4 in Kassel vertreten. Seine Kartonplastiken dienten ihm als Grundlage für die ab 1982 im Museum Insel Hombroich errichteten Pavillons ebenso wie für die von ihm entworfenen Gebäude auf der Raketenstation Hombroich.

Biografie Erwin Heerich, Museumsplattform NRW

Anatol Herzfeld, Prof. (1931)
Anatol Herzfeld arbeitete als Schmied und Polizist, bevor er 1964 bis 1972 an der Kunstakademie Düsseldorf bei Josef Beuys studierte. Er wohnt in Düsseldorf, arbeitet aber fast täglich in seinem Atelierhaus im alten Park des Museum Insel Hombroich. Sein Werk ist vielseitig und umfasst große Stein- und Stahlskulpturen ebenso wie Radierungen und Gemälde. Werke aus der Anatol-Sammlung von Karl-Heinrich Müller sind neben Anatols Atelierhaus im „Müller-Raum“ ausgestellt.

Biografie Anatol Herzfeld, Museumsplattform NRW

Bernhard Korte, Dr. (1942)
Bernhard Korte studierte Agrarwissenschaft und promovierte an der TU Hannover. Ausgehend vom alten Park um das Rosa Haus verwirklichte der Landschaftsarchitekt im Auftrag des Stifters Karl-Heinrich Müller ab 1982 das Leitmotiv  „Kunst parallel zur Natur“. Korte fand einen stark verwilderten und von hohen Bäumen geprägten Park vor, dessen natürliches Chaos er durch das Freilegen der ursprünglichen Struktur zu einer neuen Form vereinte. Ab 1984 kaufte Müller benachbarte Ackerflächen, die Korte zu einer reizvollen Auenlandschaft verwandelte. Bis 1993 schuf Korte auf weiter zugekauften Flächen die einzigartige  Terrassenlandschaft des Museums. Bernhard Korte lebt und arbeitet in Grevenbroich. mehr

 

Literaten

Oswald Egger, Prof. (1963)
Der gebürtige Südtiroler Oswald Egger studierte Literatur und Philosophie in Wien. Von 1989 bis 1998 gab er die Zeitschrift Der Prokurist heraus. Gedichte von Egger wurden in mehrere Sprachen übersetzt. Im Jahr 2011 erhielt Egger einen Ruf an die Muthesius Kunsthochschule in Kiel für die neugeschaffene Professur „Sprache und Gestalt“. Zum Sommersemester 2013 übernahm Oswald Egger zudem die Thomas-Kling-Poetikdozentur an der Universität Bonn. Seine Bücher erscheinen im Suhrkamp-Verlag. Egger  erhielt renommierte Literaturpreise, wie den Clemens-Brentano-Preis(2000), den  Peter-Huchel-Preis (2007), den Oskar-Pastior-Preis (2010) oder auch den Karl-Sczuka-Preis (2010, 2013).

Egger lebt und arbeitet auf der Raketenstation Hombroich, wo er die gemeinnützige Gesellschaft für Literatur und Kunst „Das böhmische Dorf“ betreut und das Symposium „Hombroich: Poesie“ organisiert. Ab Februar 2014 wird Oswald Egger als Stipendiat der Villa Massimo in Rom leben.


Thomas Kling (1957 – 2005)
Thomas Kling gilt als bedeutendster Dichter seiner Generation. Er studierte Germanistik, Geschichte und Kunstgeschichte in Köln, Düsseldorf und Wien. Kling suchte mit seinem Werk die offene Bühne, experimentierte mit dem gesprochenen Wort. Oft trat er gemeinsam mit dem Jazzschlagzeuger Frank Köllges auf. Zwischen 1995 und 2005 baute Kling die Reihe Hombroich : Literatur auf und machte Hombroich so zum zentralen Ort für die Gegenwartsliteratur. 2004 führte Kling ein Interview mit dem Sammler Karl-Heinrich Müller, das die Kunststiftung NRW in der Reihe Energien/Synergien herausbrachte. Thomas Kling lebte und arbeitete bis zu seinem Tod auf dem Gelände der Raketenstation Hombroich, wo sein Nachlass im Thomas Kling Archiv betreut wird.

 

Bildende Künstler

 

Michael Growe (1960)
Michael Growe studierte an der Kunstakademie Düsseldorf. Der Kölner Künstler hat ein eignes Atelier auf der Raketenstation Hombroich. mehr

Mechthild Hagemann (1960) 
Mechthild Hagemann studierte von 1978 bis 1980 am IFK Münster sowie von 1981 bis 1987 bei Gotthard Graubner und Franz Eggenschwiler an der Kunstakademie Düsseldorf. Sie erhielt 1985 den Meisterschülertitel. Mechthild Hagemann lebt und arbeitet in Düsseldorf. Sie gehört zum Team für Führungen im Kulturraum Hombroich und organisiert Workshops sowie Ausstellungen.

Doris Helbling (1964)
Doris Helbling studierte Malerei an der HBK Braunschweig sowie an der Kunstakademie Düsseldorf, wo sie Meisterschülerin von Gotthard Graubner war. Helbling erhielt 1995 ein Stipendium des Landes Nordrhein-Westfalen in der Cité Internationale des Art in Paris. Doris Helbling lebt und arbeitet in Köln. Sie gehört zum Team für Führungen im Kulturraum Hombroich. 
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Katharina Hinsberg, Prof. (1967)
Katharina Hinsberg studierte von 1989 bis 1990 Bildende Kunst in München, sowie von 1990 bis 1993 in Dresden. Von 1993 bis 1995 studierte sie Bildende Kunst an der Ecole des Beaux Arts Bordeaux. Hinsberg erhielt unter anderem Stipendien an der Akademie Schloss Solitude, 1996 sowie bei The Chinati Foundation, Marfa in Texas. Von 2003 bis 2009 war sie Professorin für Zeichnen an der Hochschule für Künste Bremen. Seit 2011 ist sie Professorin für Konzeptuelle Malerei an der Hochschule der Künste Saar. Katharina Hinsberg lebt und arbeitet auf der Raketenstation Hombroich. 


Oliver Kruse, Prof. (1965)
Nach Ausbildung zum Kunsttischler absolvierte Prof. Oliver Kruse ein bildnerisches Studium bei Erwin Heerich. Postgradual studierte er von 1991 bis 1992 Kunstgeschichte an der Royal Society of Arts in London und anschließend Skulptur am Chelsea College of Art in London, unter anderem bei Richard Deacon, mit dem Abschluss Master of Fine Art. Oliver Kruse ist seit Gründung der Stiftung Insel Hombroich Mitglied im Vorstand der Stiftung, dessen Vorsitz er im Januar 2014 übernahm. Seit 2005 ist er Professor im Lehr- und Forschungsgebiet Gestaltung an der Peter Behrens School of Architecture in Düsseldorf. Oliver Kruse lebt und arbeitet in Köln sowie in seinem Atelier auf der Raketenstation Hombroich. 
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Ute Langanky (1957)
Von 1976 bis 1980 studierte Ute Langanky an der Düsseldorfer Kunstakademie bei Gerhard Richter. Von 1980 bis 1983 war sie Meisterschülerin bei Alfonso Hüppi. Im Jahr 1984 schloss Langanky außerdem ein Philosophie-Studium mit Staatsexamen ab. Langanky arbeitet als freischaffende Künstlerin und veröffentlichte gemeinsam mit dem Lyriker Thomas Kling  zahlreiche Bildbände. Seit 2012 lehrt Langanky an der Universität Koblenz. Nach dem Tod ihres Mannes, dem Lyriker Thomas Kling, betreut sie das Thomas Kling Archiv auf der Raketenstation Hombroich. Ute Langanky lebt und arbeitet auf der Raketenstation. mehr

Ulrich Moskopp (1961)
Ulrich Moskopp studierte an der Kunstakademie Düsseldorf. Der Kölner Maler, Zeichner und Medienkünstler gehörte zu den ersten Künstlern auf der Raketenstaion Hombroich, wo er von 1995 bis 2006 ein eigenes Atelier hatte. mehr

Katsuhito Nishikawa 
Der Bildhauer Prof. Katsuhito Nishikawa lebt auf dem Gelände von Museum Insel Hombroich und arbeitet in seinem Atelier auf der Raketenstation Hombroich. 
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Hans-Willi Notthoff 
Hans-Willi Notthoff studierte an den Kunstakademien Münster und Düsseldorf,wo er Meisterschüler von Gotthard Graubner war. 1993 erhielt er den Villa Romana-Preis. Seit 2007 ist er Dozent für Malerei und Freihandzeichnen am Lernort Studio in Düsseldorf. Hans-Willi Notthoff organisiert sowohl die Führungen im Kulturraum Hombroich als auch Workshops.

Georg Schmidt (1962)
Ab 1986 studierte Georg Schmidt an der Hochschule für Bildende Künste in Hamburg, sowie ab 1994 an der Kunstakademie Düsseldorf, wo er Meisterschüler bei Gotthard Graubner wurde. Schmidt arbeitet in Köln sowie in seinem Atelier auf der Raketenstation Hombroich.  
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Ursula Schulz-Dornburg  (1938)
In den Jahren 1959 und 1960 studierte Ursula Schulz-Dornburg in München Fotografie und Journalismus. Seit 1969 lebt sie in Düsseldorf. Ihre Motive findet die Künstlerin auf Reisen in abgelegenen Regionen der Welt. Ihre 1991 bis 1992 in den Pyrenäen aufgenommene Fotoarbeit  “Sonnenstand” ist in einer der Kapellen im Kirkeby-Feld ausgestellt. mehr

Jens Stittgen (1956) Jens Stittgen studierte 1978 bis 1981 am Institut für Kunsterzieher in Münster sowie bis 1994 an der Staatlichen Kunstakademie Düsseldorf, wo er seit 1983 Meisterschüler bei Gotthard Graubner war. Jens Stittgen lebt und arbeitet in Düsseldorf. Er gehört zum Team für Führungen im Kulturraum Hombroich. mehr

Norbert Tadeusz, Prof. (1940 -2011)
Norbert Tadeusz studierte von 1960 bis 1961 an der Werkkunstschule Dortmund freie Malerei bei Gustav Deppe. Von 1961 bis 1966 folgte ein Studium an der Kunstakademie Düsseldorf bei Gerhard Hoehme, Joseph Fassbender und bei Joseph Beuys, der ihn zu seinem Meisterschüler ernannte. Von 1973 bis 1981 arbeitete Tadeusz als Dozent für Malerei an der Kunstakademie in Düsseldorf, Abteilung Kunstakademie Münster und wurde dort 1981 Professor. 1988 bis 1991 war Tadeusz Professor an der Hochschule der Künste in Berlin; danach lehrte er bis 2005 an der Hochschule für Bildende Künste in Braunschweig. Seine Gemälde zeichnen sich durch eigenwillige, figürliche Kompositionen und eine starke Farbkraft aus. Die Werke im Tadeusz Pavillon schuf er speziell für das von Erwin Heerich entworfene Gebäude.  mehr

 

Musiker

Thomas Bruttger (1954)
Thomas Bruttger studierte Schulmusik und Musikwissenschaft an der Folkwang-Hochschule in Essen, anschließend Komposition bei Nicolaus A. Huber mit künstlerischem Abschluss. 1982 Folkwangpreis für Komposition. Als Jahresstipendiat des DAAD setzte er seine Kompositionsstudien bei Iannis Xenakis in Paris fort und besuchte dort seine Kompositionskurse an der Sorbonne. Gleichzeitig arbeitete er am „Centre d’Études de Mathématique et Automatique musicales“ (CEMAMU) mit dem von Xenakis entwickelten Informatiksystem UPIC. In dieser Zeit nahm er auch an Kursen von Olivier Messiaen (IRCAM) und Pierre Boulez (Collège de France) teil. Mit wachsender kompositorischer Anerkennung verbanden sich nicht nur weitere Stipendien und Vortragsreisen, sondern auch zahlreiche Kompositionsaufträge und Aufführungen für nationale wie internationale Festivals der zeitgenössischen Musik sowie Rundfunksendungen und CD-Produktionen. Es entstanden Werke für kleine und größere Kammermusikbesetzungen, elektronische Musik, mehrere orchestral-besetzte Ensemblestücke und Orchesterkompositionen. Thomas Bruttger und ist Dozent für Musiktheorie an der Folkwang Universität der Künste und gehört zum Kreis der Hombroicher Künstler. Thomas Bruttger lebt in Köln.

Annette Elster  
Annette Elster studierte an der Musikhochschule Würzburg bei Professor Laubenthal. Ihre internationale Gesangskarriere begann sie noch während ihres Studiums. Die Vielseitigkeit ihrer musikalischen wie szenischen Ausdruckskraft dokumentierte sie in über 50 verschiedenen Bühnenrollen, ihre Stimme erstreckt sich von altistischer Tiefe bis hin zu Sopranhöhen. Seit 1994 konzentriert sich Annette Elster auf Interpretationen Zeitgenössischer Musik konzentriert, singt in zahlreichen Uraufführungen von Musiktheaterwerken und Kompositionen der Neuen Musik. Immer wieder interpretiert sie die Rolle des Aztekenkönigs Montezuma in Rihms „Eroberung von Mexiko“, die ihr zur Lebensrolle wurde. Annette Elster lebt auf der Raketenstation Hombroich.

Georg Kröll (1934)
Georg Kröll studierte an der Kölner Hochschule für Musik und Tanz Klavier bei Else Schmitz-Gohr und Komposition bei Frank Martin und Bernd Alois Zimmermann. Zwischen 1960 und 1964 war er mehrmals Teilnehmer der Darmstädter Ferienkurse für Neue Musik und der Internationalen Musikwochen der Gaudeamus-Stiftung in Bilthoven. Er erhielt 1962 den Förderpreis der Stadt Köln und war 1969 bis 1970 Stipendiat der Villa Massimo in Rom. Seit 1970 lebt er in Köln, wo er von 1969 bis 1972 Mitglied der Komponistenvereinigung Gruppe 8 Köln war. Kröll lehrte von 1964 bis 1997 Komposition und Musiktheorie an der Rheinischen Musikschule der Stadt Köln. Seit 1986 ist er künstlerischer Berater des Inselfestivals Hombroich. 

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Christoph Staude (1965)
Christoph Staude studierte von 1984 bis 1986 an der Hochschule der Künste Berlin bei Witold Szalonek sowie 1986 bis 1991 an der Musikhochschule Frankfurt bei Rolf Riehm und Bernhard Kontarsky. Seit 1995 lebt er als freischaffender Komponist auf der Raketenstation Hombroich. Christoph Staude ist verantwortlich für die Konzertreihe „Hombroich : Neue Musik“.