![]() |
![]() |
|||
|
|
![]() |
|||
![]() |
Die Stiftung Insel Hombroich wurde als gemeinnützige Kulturstiftung im November 1996 gegründet. Der Träger des Kulturraumes oder Kulturlabors, in dem sich die Museumsinsel Hombroich mit Natur, Gebäuden und Sammlungsstücken zusammenfindet mit Ateliers, sowohl im Museumsbereich als auch auf der benachbarten Raketenstation. Letztere bildet jetzt und in Zukunft eine Art Arbeitslabor durch die Ansiedlung von Ateliers für bildende Künstler, Werkstätten, Veranstaltungsräumen, Labors und Büroräumen für Wissenschaftler und von Seminargebäuden mit klosterartigen Übernachtungsmöglichkeiten. Hier entstand in den letzten Jahren ein Ort, der sich mittlerweile um ein Gelände zwischen der Raketenstation und der Museumsinsel Hombroich erweitert hat, auf dem der dänische Künstler Per Kirkeby mehrere Gebäude für verschiedene Zwecke entworfen hat, wovon drei kleine Ausstellungsgebäude im Jahre 2003 fertiggestellt wurden. 2004 wurde außerdem das von Kirkeby geplante Literatur- und Kunstinstitut fertiggestellt. Der japanische Architekt Tadao Ando entwarf ein weiteres Museumsgebäude für die Raketenstation, das heute von der Langen Foundation betrieben wird und neben der eigenen Sammlung mit japanischer Kunst und klassischer moderner Malerei, Wechselausstellungen präsentiert. Nach Plänen des amerikanische Architekten Raimund Abraham wird derzeit ein Haus für Musiker und ein Institutsgebäude nach den Planungen des portugiesischen Architekten Alvaro Siza erbaut. Beide Gebäude stehen kurz vor der Fertigstellung. Alle Einrichtungen, die von unterschiedlichen gemeinnützigen Institutionen betrieben werden, wirken mit an der Entstehung eines Ortes, für den das Wort Kulturraum die sinnvollste Benennung ist. |
|||