Museum Insel Hombroich, zentraler Raum Labyrinth  © Tomas Riehle / Arturimages ,

Sammlung im Museum Insel Hombroich

Der Düsseldorfer Karl-Heinrich Müller (1936 -2007) war ein leidenschaftlicher Sammler. Bereits mit 19 Jahren besaß er eine Sammlung einiger tausend Ektachrome von Bildern des Mittelalters bis zur Neuzeit. 1962 begann Müller archäologische Objekte zu erwerben.

Die im Museum Insel Hombroich ausgestellte Sammlung umfasst, neben fernöstlicher Kunst und einem archäologischen Fundus, Werke von Jean Fautrier, Lovis Corinth, Alexander Calder, Hans Arp, Henri Matisse, Yves Klein oder auch Gotthard Graubner. Das Museum Insel Hombroich verfügt über eine der bedeutendsten Schwitters-Sammlungen.

Der Maler Gotthard Graubner übernahm die Präsentation der Sammlung in zehn Pavillons. Kunst und Kulturgegenstände aus zwei Jahrtausenden ließ er in Dialog treten und betrachtete dies als eigenes Werk. Alle Hinweise von außen schienen Graubner dabei störend, denn er wollte, dass sich die kulturhistorischen Bezüge über die Werke vermitteln und nicht über Schrifttafeln. Das Museum Insel Hombroich verfolgt dieses Konzept konsequent und verzichtet deshalb auf Hinweisschilder.

Die Pavillons des Bildhauers Erwin Heerich sind reine Tageslicht-Gebäude, so entfalten die Kunstwerke je nach Tages- und Jahrezeit eine wechselnde Wirkung.

Bitte beachten Sie den Inselkodex.

Essay von der Kunsthistorikerin Kitty Kemr über den Beginn der Sammlung

Kurt Schwitters im Museum Insel Hombroich, 3sat-Mediathek: Video