Im Oktober 2012 hatte die Fotografin Ursula Schulz-Dornburg die Möglichkeit, im ehemaligen Atombombentestgebiet der UdSSR zu fotografieren. Nahe der Stadt Kurchatov in Kasachstan an der Grenze zu Sibirien wurden von 1949 bis 1991 etwa 480 Atombomben gezündet. Die Fotografien zeigen die Überreste dieser Zeit größenwahnsinnigen Wettrüstens. Häuser, Straßen, Brücken und Eingänge zu unterirdischen Tunneln wirken wie Skulpturen in einer surrealen Landschaft. Peter Kammerer schreibt anlässlich der Eröffnung der Ausstellung im  Aedes Architekturforum Berlin im Februar 2014: “Über der Erde leben Pflanzen, Tiere, Wasser und Wind mit dem nuklearen Niederschlag und seinen Folgen. Das Testgelände ist stillgelegt. Gegenstand der Ausstellung ist diese Stille.”

Wikipedia: Atomwaffentestgelände Semipalatinsk

Mit Unterstützung von Hombroich : Freiwillig ist die Ausstellung an folgenden Tagen geöffnet:

Donnerstag, 29. Mai 2014, 12 bis 17 Uhr
Sonntag, 1. Juni 2014, 12 bis 17 Uhr
Sonntag, 8. Juni 2014, 12 bis 17 Uhr
Montag, 9. Juni 2014, 12 bis 17 Uhr
Sonntag, 15. Juni 2014, 12 bis 17 Uhr
Sonntag, 22. Juni 2014, 12 bis 17 Uhr
Sonntag, 29. Juni 2014, 12 bis 17 Uhr
Sonntag, 6. Juli 2014, 12 bis 17 Uhr
Sonntag, 13. Juli 2014, 12 bis 17 Uhr
Sonntag, 20. Juli 2014, 12 bis 17 Uhr
Sonntag, 27. Juli 2014, 12 bis 17 Uhr
Sonntag, 3. August 2014, 12 bis 17 Uhr
Samstag, 9. August 2014, 15 bis 20 Uhr

Die Ausstellung kann auch im Rahmen von Führungen besichtigt werden.

Anfragen an: Hans-Willi Notthoff, (0211) 989-2005, fuehrungen@inselhombroich.de