Rückblick
Ausstellungen der Stiftung Insel Hombroich

Yuri Ancarani
La Malattia del Ferro
23. April bis 5. Juni 2017
Haus für Musiker, Raketenstation Hombroich

Die Stiftung Insel Hombroich zeigt die Trilogie La Malattia del Ferro (2010–2012) des italienischen Künstlers Yuri Ancarani. Kunst und Dokumentation zugleich, widmen sich die drei Filme Il Capo, Piattaforma Luna und Da Vinci mittels einer Ästhetik der Reduktion und Fokussierung dem Verhältnis von Mensch und Maschine in drei hochspezialisierten Arbeitswelten. Die Filme wurden  im Haus für Musiker des Architekten Raimund Abraham auf der Raketenstation Hombroich präsentiert, das wie ein bauliches Pendant zu den gezeigten Welten wirkt und erstmalig nach seinem Ausbau öffentlich zugänglich war.

Markus KarstMarkus Karstieß, Irden, Raketenstation Hombroich, 2016, Ausstellungsansicht, © Achim Kukulies, VG BILD-KUNST Bonn, 20.16ieß
Irden
15. April bis 7. August 2016
Siza Pavillon, Raketenstation Hombroich

Der Düsseldorfer Künstler Markus Karstieß traf 2005 auf der Raketenstation Hombroich auf Lucio Fontanas Keramik-Relief Il Sole (1952) – eine für sein Werk entscheidende Begegnung. In einer heutzutage seltenen Konzentration auf einen Werkstoff entwickelte er in der Folgezeit seine eigene bildhauerische Sprache mit dem Material Keramik. Die Ausstellung zeigt Karstieß’ künstlerische Entwicklung bis in die Gegenwart.
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Carl_Andre_Cataract_2015_FB_beschnittenCarl Andre
Cataract, 1980
Raketenstation Hombroich
3. Oktober 2015  bis 21. Februar 2016

Anlässlich des 80. Geburtstages von Carl Andre zeigen die Stiftung Insel Hombroich und die Langen Foundation im Außenbereich der Raketenstation Hombroich die großen Bodenskulpturen Cataract und 47 Roaring Forties.

Die Installationen sind Teil des Ausstellungszyklus Carl Andre Satellites, an dem ab dem 13. September 2015 das Museum Morsbroich (Leverkusen), der Skulpturenpark Waldfrieden (Wuppertal) und das Josef Albers Museum (Bottrop) in Kooperation mit der Konrad Fischer Galerie (Düsseldorf) teilnehmen. Flyer: Carl Andre Satellites 

Ausstellung: "THOMAS DEMAND" 05.10.2015 bis 06.12.2015im Siza-Pavillon, Museum Insel Hombroich; Raketenstation Hombroich;Thomas Demand
Modellstudien
Siza Pavillon, Raketenstation Hombroich
5. Oktober  bis 6. Dezember 2015

Mit Modellstudien richtet die Stiftung Insel Hombroich erstmalig eine Einzelausstellung eines zeitgenössischen Künstlers ein. Im Siza Pavillon auf der Raketenstation Hombroich zeigt Thomas Demand eine Auswahl aus seiner neuen Werkgruppe ‚Model Studies‘. In großformatigen Nahaufnahmen von Modellen von SANAA, einem einflussreichen japanischen Architekturbüro, und des US-amerikanischen Architekten John Lautner richtet Thomas Demand den Blick auf das Detail. Materialität, Zustand und Verfertigung der Modelle bestimmen das nahezu abstrakte Bildgefüge. 
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Estádio Municipal de Braga Braga, Portugal, 2000 – 2003 Architekt: Eduardo Souto de Moura Fotograf: Luis Ferreira AlvesSouto de Moura 1980 – 2015
Siza Pavillon, Raketenstation Hombroich
18. April 2015 bis 23. August 2015

Die Stiftung Insel Hombroich zeigte gemeinsam mit dem Bund Deutscher Architekten Modelle, Pläne, Skizzen und Fotografien des portugiesischen Architekten und Pritzker-Preisträgers Souto de Moura. Besonderes Augenmerk gilt de Mouras zeichnerischer Entwicklung, Entstehungsprozessen seiner Entwürfe und ihnen zugrunde liegende künstlerische Ideen.

Zur Ausstellung ist ein zweisprachiger Katalog erschienen. Bestellung über amazon

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performance_amanda_coogan_summer_fellow_2013_querformatReview – Preview
Hombroich : Summer Fellows
Field Institut Hombroich, Raketenstation Hombroich
Eröffnung: 20. September 2014, 16 Uhr

Die Künstlerin Ursula Achternkamp kuratiert eine Ausstellung, die sowohl einen Blick auf das bereits 2012 und 2013 ausgerichteten Hombroich : Summer Fellows-Programm als auch auf das für 2015 geplante Projekt wirft. Auf Initiative der Hombroicher Künstlerin Katharina Hinsberg findet das Hombroich : Summer Fellows-Programm zukünftig alle zwei Jahre statt. Die eingeladenen Künstler unterschiedlicher Sparten setzen eigene Vorhaben um und entwickeln gemeinsam Ideen für den Kulturraum Hombroich. Bisher waren 25 internationale Künstler an dem Programm beteiligt. Zur Eröffnung wird ein Destillat aus wilden Vogelbeeren ausgeschenkt, die 2013 mit Unterstützung von ehrenamtlichen Helfern geerntet wurden.
2014_hombroich_review-preview
Hombroich_Summer Fellows Reader 2014

www.schulz-dornburg.infoSonnenstand
Ursula Schulz-Dornburg 
Kirkeby-Kapelle, Kirkeby-Feld

Die Fotoarbeit “Sonnenstand” entstand 1991/92 in den Pyrenäen. In den Innenräumen kleiner Einsiedler-Kapellen aus dem 10. Jahrhundert fotografierte Ursula Schulz-Dornburg die durch die schmalen Fensternischen fallenden Sonnenstrahlen. Die Fotos entstanden in Sequenzen jeweils zu verschiedenen Jahreszeiten und zu unterschiedlichen Tageszeiten. In der horizontalen Anordnung zeigt die Installation die Foto-Sequenzen während des Tagesverlaufs, also die Rotation der Erde. Die vertikale Anordnung der Reihen übereinander entspricht dem Verlauf des Jahres, der zyklischen Bahn der Erde um die Sonne. Ursula Schulz-Dornburg gelingt es mit dieser Licht-Bilder-Installation, Zeit sichtbar zu machen.

 

#1 unsigniertTongkonan, Alang und das Haus ohne Rauch
Ursula Schulz-Dornburg
Räume für Fotografie, Siza Pavillon
Raketenstation Hombroich
Dank der Unterstützung von Hombroich : Freiwillig ist die Ausstellung an folgenden Tagen geöffnet:

September 2014 bis März 2015

2014_kurchatov_Schulz-dornburgUrsula Schulz- Dornburg 
Kurchatov- Architekturen im Atombombentestgebiet
Siza Pavillon, Räume für Fotografie
Raketenstation Hombroich

Im Oktober 2012 hatte die Fotografin Ursula Schulz-Dornburg die Möglichkeit, im ehemaligen Atombombentestgebiet der UdSSR zu fotografieren. Nahe der Stadt Kurchatov an der Grenze zu Sibirien wurden von 1949 bis 1991 etwa 480 Atombomben gezündet. Die Fotografien zeigen die Überreste dieser Zeit größenwahnsinnigen Wettrüstens. Die kontaminierten Relikte wirken wie Skulpturen in einer surrealen Landschaft. Mehr

image002“Abandoned City”
Videoscreening und Live-Konzert von Hauschka
Abraham Bau, Raketenstation Hombroich 4
9. August 2014, ab 20 Uhr

Zum Abschluss der Quadriennale findet in Kooperation der Langen Foundation mit den Düsseldorfer Institutionen Julia Stoschek Collection sowie Kai 10 – Arthena Foundation im von Raimund Abraham entworfenen Gebäude auf der Raketenstation ein Konzert des Komponisten und Pianisten Hauschka mit Videoprojektionen statt. 

Programm: QUADRIFINALE

2013_nl2_schulzdornburgUrsula Schulz-Dornburg 
Kronstadt 2002/2012, Photogravüren 
Siza Pavillon – Räume für Fotografie 
Raketenstation Hombroich
Mai 2013 bis Mai 2014

Die Ausstellung zeigt Bilder von zufällig gefundenen Architekturen, die die Düsseldorfer Künstlerin 2002 auf einer Reise von Kronstadt nach St. Peterburg fotografierte. 2012 lies sie aus den Vorlagen durch den Madrider Experten für Druckverfahren Dan Benveniste Photogravüren herstellen. 

Moiras Planschränke

Moiras Planschränke – eingeräumte Zeit
Raketenstation Hombroich, Veranstaltungshalle
13. Dezember 2013 bis 15. Januar 2014
Finissage: 15. Januar 2014, 18 Uhr

Die eingeräumte Zeit zum Betrachten  ist samstags und sonntags von 10 bis 15 Uhr geöffnet oder bei Anmeldung an mechthild.hagemann@t-online.de

Die Schicksalsgöttin Moira ignoriert immer wieder menschliche Planungen, gibt eigene Impulse, wie etwa einen unerwarteten Zugriff auf 36 Planschränke. Sie bilden die Basis der von Mechthild Hagemann kuratierte Ausstellung “Moiras Planschränke -eingeräumte Zeit”.
In, auf und neben Moiras Planschränken sind Hombroich eng verbundene Künstler ebenso wie Mitarbeiter und Weggefährten eingeladen, zu reagieren. 
Die bildenden Künstler Julia Bünnagel , Frauke Dannert,  Gesine Grundmann, Mechthild Hagemann, Karin Hochstatter, Markus Karstieß, Oliver Kruse, Ute Langangky, Katsuhito Nishikawa, Simone Nieweg, Hans Willi Notthoff, Christine Reifenberger, Lukas Schmenger, Georg Schmidt, Jens Stittgen, Martin Streit, Sebastian Walther, Sebastian Wickeroth, die Musiker Christoph Staude, Annette Elster sowie die Schriftsteller Gundi Feyrer, Thomas Kling ( über Ute Langangky) präsentieren ihre Werke in den Schubladen. 

 

02The reality of the unbuilt
Abraham Gebäude, Raketenstation Hombroich
29. Juni bis 8. Juli 2012
7. bis 8. Juli 2012

Der Rohbau des Abraham-Gebäudes wurde für eine Woche zum Schauplatz zeitgenössischer Kunst und somit erstmals öffentlich zugänglich. Die Initiatoren der Ausstellung – die drei jungen Künstler Matthias Wollgast, Moritz Wegwerth und Ruslan Daskalov – waren fasziniert von der Ausstrahlung des Gebäudes und der Wandlung der Raketenstation von einem ehemaligen NATO-Gelände zum Lebensraum und Arbeitsplatz für Bildende Künstler, Musiker und Literaten sowie zu einem Ort visionärer Architektur. So entstand die Idee, 30 Künstler einzuladen und das Gebäude mit einer gemeinsamen Ausstellung und einem Bühnenprogramm zu nutzen. mehr

Ausstellung: Bruno Goller. Bilder und Zeichnungen 8. September 2012 – 6. Januar 2013 im Siza-Pavillon, Museum Insel Hombroich; Raketenstation Hombroich;  Architektur: Alvaro SizaBruno Goller
Bilder und Zeichnungen aus den Beständen
der Insel Hombroich
Siza Pavillon, Raketenstation Hombroich
8. September 2012 bis 7. April 2013

Bruno Goller gilt als einer der bedeutendsten Maler Deutschlands im 20. Jahrhundert. Sein Werk entzieht sich weitgehend künstlerischen Strömungen und kunsthistorischen Zuweisungen; es ist zwingend sich selbst verpflichtet. Dem Kunstbetrieb verweigerte sich Bruno Goller lebenslang zunehmend. Werner Schmalenbach sah ihn als „eine der authentischsten Figuren der Kunst vor und nach der Jahrhundertmitte”.
In der Ausstellung im Siza Pavillon auf der Raketenstation Hombroich sind mehr als 40 exemplarische Werke aus sieben Jahrzehnten (1922-1993) zu sehen, darunter einige, die bisher noch nicht gezeigt wurden. Ergänzt wird sie durch ein Porträt Gollers, das sein prominentester Schüler, Konrad Klapheck, gezeichnet hat.

Siza-AusstellungÁlvaro Siza Vieira
Von der Linie zum Raum
Siza Pavillon
17. Juni 2011 bis 10. Juni 2012

Siza, mit allen Architekturpreisen der Welt bedacht, gab in dieser ersten monografischen Ausstellung in Deutschland anhand der Auswahl neuester Bauten und Projekte einen detaillierten Einblick in seine gestalterische Vorstellungskraft. Man verfolgte dabei seine tastende und suchende Arbeitsweise. Durch die gezeichneten Linien seiner Skizzen näherte man sich seinem Raumverständnis. Die Arbeitsmodelle gaben diese Suche in plastischer Form wieder. Ausgewählte Fotographien und ergänzende Pläne vervollständigten diese einmalige Präsentation.