Gastkünstler 

Auf Einladung Hombroicher Künstler nutzen bildende Künstler das Gastatelier auf der Raketenstation, meist im monatlichen Wechsel. Hombroich bietet ihnen Raum zum ungestörten Arbeiten und Experimentieren.

Gastkünstler können ihre Werke zudem im Field Institute Hombroich (FIH) ausstellen.  2006 konzipierte Katsuhito Nishikawa vier Seecontainer zum tunnelartigen, von einem Erdwall umschlossenen Ausstellungsraum, der die Künstler zur Auseinandersetzung mit dem Raum inspiriert. 

Chronik der Gastkünstler seit 2001

 

Gastkünstler 2015

TomoyukiUeno2Tomoyuki Ueno, Berlin
Gastatelier und Field Institute Hombroich, November 2015
Eröffnung: 27. November 2015, 15 bis 19 Uhr
28. und 29. November 2015, 12 bis 19 Uhr
Einladung von Katharina Hinsberg

Tomoyuki Uenos fertigt Medienkunst, Skulpturen ebenso wie Collagen. Er bringt Möbel durch Zerschneidung und Rekonstruktion in andere Formen und führt sie so auf ihre ursprüngliche Substanz zurück. Während seines Gastaufenthaltes auf der Raketenstation Hombroich erforscht Tomoyuki Uenos  die Grenzen zwischen Ländern und Menschen.

Tomoyuki Ueno, geboren 1982 in Kobe/Japan, absolvierte sein Masterstudium der Inter Media Art an der Tokyo University of the Arts sowie ein Meisterstudium von Kunst und Medien an der Universität der Künste Berlin.
Uenos Ausstellung im Field Institute Hombroich ist unterstützt von der Contemporary Art Foundation.
Homepage von Ueno Tomoyuki

14_Christensen_April_PK4_RSJudith Kleintjes, Düsseldorf und Amsterdam
Gastatelier, Oktober 2015
Einladung von Georg Schmidt

Judith Kleintjes denkt von der Zeichnung her, auch in ihren Rauminstallationen und Skulpturen. In ihren Arbeiten geht es um Annäherungen, um Zustände und Prozesse. Damit verbunden sind Prinzipien wie Veränderung, Bewegung, Metamorphose. Ihnen allen ist eine starke zeitliche Dimension eigen, der die Linie als ideales Medium entspricht. Denn die Linie kann die Spur einer Suchbewegung festhalten.

Im Oktober 2015 nutzt Judith Kleintjes zum zweiten Mal das Gastatelier auf der Raketenstation Hombroich um unter anderem mit Porzellan zu arbeiten. Sie studierte an der Gerrit Rietveld Academy in Amsterdam, am Royal Academy of Art in The Hague und an der Kunstakademie Düsseldorf bei Jannis Kounellis.
Homepage von Judith Kleintjes 

Keisuke Matsuura, DüsseldorfKeisuke_Matsuura
Gastatelier und Field Institute Hombroich, August 2015
Einladung von Katsuhito Nishikawa
Ausstellung
Samstag, 22. August 2015, 12 bis 19 Uhr
Sonntag, 23. August 2015, 12 bis 19 Uhr
24. bis 6. September 2015 nach Vereinbarung via mail

Keisuke Matsuura wurde 1970 in Kyoto (Japan) geboren und studierte erst in Tokyo an der Tama Art University und dann an der Kunstakademie Düsseldorf bei Daniel Buren und Christian Megert (Integration bildende Kunst und Architektur).
In seinen Installationen und Bildern beschäftigt er sich immer wieder mit dem Ursprünglichen. Dabei entstehen Arbeiten, die sich mit Magnetismus beschäftigen und ortsbezogene Installationen.
Homepage von Keisuke Matsuura

IMG_4472Wang Yi, Shanghai
Gastatelier, Juli 2015
Einladung von Michael Growe

Wang YI interessiert sich für die Widersprüche zwischen Industrie und Fantasie. In diesem Sinne wählt er Materialien aus der Hightech-Industrie wie Aluminium, das er mit Laser in organische Formen bringt und mit klassischen Techniken glaciert.

 

 

img130_web-ba1c6baf4d3fb98224f17ab8d34bc4fdNeuer Saarbrücker Kunstverein
Gastatelier, Juni 2015
Einladung von Katharina Hinsberg

Unter dem Motto “Land Art 2000″ nutzten junge Künstler vom Neuen Saarbrücker Kunstverein das gastatelier für ihr eigenes Werk, einen intensiven Austasuch und einer Auseinandersetzung mit dem Museum Insel Hombroich, dem Kirkeby Feld und der Raketenstation Hombroich.

Homepage Neuer Saarbrücker Kunstverein

 

IMG_0573Sabine Boehl, Düsseldorf
FIH, Mai 2015
Einladung von Katsuhito Nishikawa

Ausstellung OF BATS AND BUTTERFLIES im FIH
3. bis 29. Mai 2015, 12 bis 18 Uhr nach Vereinbarung via 0176/24125915
Eröffnung 3. Mai 2015, 15 bis 19 Uhr Einladung

Sabine Boehl studierte bis 2004 an der Kunstakademie Düsseldorf bei Gerhard Merz und Daniel Buren. Seit dieser Zeit entstehen Arbeiten an der Schnittstelle von Abstraktion, Struktur und Ornament. 

Für die räumlich besondere Situation des FIH- Tunnels hat sich Sabine Boehl für einen modularen Ansatz entschieden, ein schlankes, langgezogenes Relief, welches passgenau auf die spezifischen Dimensionen der Architektur reagiert. An beiden Wänden des 2,5 m hohen und 50 m langen FIH Tunnels wird ein Relief aus metallisch spiegelnder Folie als Fries in Höhe von etwa 50 cm über die gesamte Länge von 50 Metern installiert. Einzelne, aus hoch- spiegelnder Spezialfolie gebildete Module werden zu einer reflektierenden Reliefstruktur angeordnet, die das wechselnde Licht im Inneren der Architektur mit einbezieht und so statisches Relief und wechselnde Lichtskulptur zu gleichen Teilen ist. Grundmodule sind hierbei die Origami Formen Bat- Fledermaus und Butterfly – Schmetterling- angeordnet um geometrische Formen und Strukturen.

Der Umgang mit reflektierenden, spiegelnden Folien stellt eine  Erweiterung der Arbeiten mit Glasperlen- durch verschiedene Strukturen einzeln auf Leinwand aufgenähter Glasperlen bricht sich das Licht verschieden- wie bei byzantinischen Mosaiken dies erfährt im Spiegel- Modul eine Steigerung. Durch die Faltung der spiegelnden Oberfläche spiegeln sich die Module gegenseitig, sowie auch die gegenüber liegende Seite. Der Betrachter selbst verändert die Installation durch die eigene Spiegelung.

 

Martin_Eiter_bildMartin Eiter, Wien
Gastatelier und FIH, März 2015
Einladung von Katsuhito Nishikawa
Samstag, 21. März 2015, 14 bis 18 Uhr
Sonntag, 22. März 2015, 14 bis 18 Uhr
23. bis 29. März 2015 nach Vereinbarung mail

Martin Eiter (1954) nach einer Ausbildung als Photograph  studierte er an der Hochschule für angewandte Kunst in Wien. In seinen Bildern setzt er sich mit Wahrnehmung und Darstellung von Natur und Landschaft auseinander.
Homepage von Martin Eiter 

Cuckoo's Nest_poldered_in-and-outside_nr 7Ton van Kints, Den Haag
Gastatelier, Februar 2015
Einladung von Georg Schmidt

Ton van Kints (1955) macht Installationen, Zeitrafferfilme und flache Objekte. Ein großer Teil seiner Werke entsteht durch das Aussägen von Formen aus Holzplatten, die er dann wieder in anderer Richtung in die Lücken einfügt. Dabei bietet sich eine Vielzahl von Möglichkeiten. Die Objekte machen das Wechselspiel zwischen  Anschein und Realität greifbar.

Ton van Kints studierte am Royal Academy of Art, The Hague und dem Pratt Graphic Centre, New York. Seit 1990ist er Dozent  der Abteilung Fotografie und bildende Kunst an der  Royal Academy of Art, Den Haag.

Homepage von Ton van Kints